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Leserbrief Gäubote, Herrenberg                   Dieter Keiper,  Bondorf

                                Erlaubnis zur Veröffentlichung auf unserer homepage liegt vor.

 

 

Leserbrief zur Ausgabe: 03.08.20

Thema: Demo in Berlin: Stoch kritisiert „Querdenker“   von:    Thorsten Knuf

                                                                                                          Matthias Schiermeyer

Was dort in Berlin gemacht wurde, hat mit Denken (auch nicht quer) nichts zu tun, genauso wenig wie auf Mallorca. In Berlin konnte mal wieder jeder Teilnehmer vorsätzlich gegen alle Auflagen verstoßen, obwohl der Staat der Bevölkerung angeblich alle Freiheiten nimmt. Corona schien im Griff und dann kommen solche Gestalten, den Presseberichten zufolge viele aus dem „rechten/braunen Sumpf, daher und glauben die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Nichts als Vorsatztäter; hätten sie als Querdenker etwas gedacht, dann wären sie zu Hause geblieben! Wer schützt eigentlich die vernünftige Mehrheit unserer Republik? Was sollen die Auflagen, die angeblich mit Strafen belegt sind, wenn sie nicht gehandhabt werden? Wo sind die angedrohten Bußgelder? Stattdessen werden solche Großveranstaltungen auch abgesegnet - ganz im Sinne der Demokratie. Man darf sich auf der Straße austoben; es passiert ja nichts. Diese „Querköpfe“ nehmen alles für sich in Anspruch, sind aber grundsätzlich gegen den Staat und dessen Gesetze. Wenn sie denn doch mal die Quittung in Form von schwerster Covid 19 bekommen sollten, wäre der Schrei nach Staat und Versorgung sicher groß. Da sollte aber, wider besseren Wissens, die Behandlung nicht der Solidargemeinschaft zur Last gelegt werden, sondern die „Querdenkenden“ Vorsatztäter erhalten eine entsprechende Rechnung. Nur am Geldbeutel packt man solche Andersdenkenden.

Dieter Keiper, Bondorf

 

Persönlicher Eindruck von der Politik, die uns durch die Corona-Krise führen soll

Mein Eindruck ist, dass nach einem guten Start im März die GROKO die Corona-Krise recht gut in den Griff bekommen hat, dass aber ab Juli der Groko die Pandemie entgleitet.

Die Entscheidungen, die seit Juli immer mehr zu spät getroffen werden (wie geht es nach den Ferien mit den Schulen weiter, Umgang mit Reiserückkehrer, Bestrafung bei Nichteinhaltung der Corona Vorgaben usw.) die dann immer überstürzter umgesetzt werden mussten, deren Vorgaben viel zu wenig kontrolliert werden, viel zu lange wird auf der Basis "belehren" experimentiert wurde und dann ohne wirklich tiefgreifende Strafen ausgehalten wurden. Die Nachlässigkeit, die Unverschämtheit der "Verweigerer" geht  zu Lasten derjenigen, die dankbar sind, dass es Vorgaben gab, die Leben schützen und die Mundschutz usw. als die bessere Alternative sehen, als "den Löffel abzugeben".

ABER: Es gab ab Juli von anderen Parteien wenig ernsthafte, wirklich brauchbare Lösungsvorschläge,

die besser geholfen hätten den aktuellen Anstieg zu verhindern und die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen.

Bertram Bader

SPD-Gemeinderat

Bertram.Bader@gmx.de

18.8.2020


 

Corona-Zeiten 

 

Die GroKo mit Frau Merkel, den Herren Scholz, Lauterbach,

Heil, Altmaier, dem RKI und  in BW Herr Kretschmann  u.v.a. haben

uns am Anfang zwar zu spät, aber dann klar, überlegt, nach

aktuellem Stand der wissenschaftlichen Erkenntnissen

auf Basis des Grundgesetzes bisher klug durch die Krise geführt.

Was für ein Glück in Deutschland zu leben.

 

Ideenlose Kritiker / Gerichtebeschäftiger mit eigenen Querelen wurden zum Glück im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie von der GroKo als unfähig erkannt und daher nicht beachtet. Vielleicht sollten wir uns für die nächsten Wahlen merken wer in dieser Situation weitergeholfen hat und wer nur Quertreiber war.

In einer funktionierenden Demokratie ist zwar Obrigkeitshörigkeit nicht gefragt, sie würde schaden, wenn querdenken zu kurz kommt, aber in Pandemiezeiten gilt es schnell die richtigen Maßnahmen zu ergreifen und da schadet obiges Verhalten und bringt Verunsicherung, wenn Laien sich über Fachwissen hinwegsetzen wollen. In einer funktionierenden Demokratie werden die ergriffenen Sondermaßnahmen wieder in einen "Normalzustand" zurückgeführt. Wir haben in Deutschland das Glück die jemals beste Demokratie zu haben und die gilt es zu verteidigen.

Nicht alles ist gut: nach überstandener Pandemie ist zu

analysieren was in den letzten Jahren im Gesundheitswesen

falsch gemacht wurde (Notfallvorsorge runtergespart,

Personal abgebaut, Krankenhäuser an Investoren

verkauft, Abhängigkeit der medizinischen Versorgung

vom Ausland viel zu hoch….

Es gibt einiges zu tun!

 

Bertram Bader

SPD-Gemeinderat

Bertram.Bader@gmx.de

 

 

 

Die SPD kann mit Geld umgehen! Grundsätzlich richtig.

Aber warum legen Andere erst mikrige Löhne fest und müssen dann die mikrigen Renten mit auch von den Firmen einbehaltenen Steuern derart anheben, dass ein Minimalauskommen der Rentner erreicht wird?

Die SPD ist kompetent genug zu wissen, dass der Staat in die Lage versetzt werden muss, um genügend  Steuern zu generieren. Dies geht nur mit starken, zukunftsorientierten Betrieben.  Aber die SPD sollte auch dafür sorgen, dass die Milliarden nicht nur bei den oberen 10Tausend verschwinden, sondern, dass denen geholfen wird, die in zwiespältigen, zwielichtigen  Arbeitsverhältnissen stecken und derart wenig verdienen, dass  trotz jahrzehntelangen Arbeitens die Armut im Rentenalter heute schon direkt von den Schreiben der Rentenversicherungsanstalt abzulesen ist.  Nicht Aufstockung im Rentenalter ist das Ziel, sondern anständige Arbeitsverhältnisse und anständige Löhne, die eine anständige Rente ohne Aufstockung ermöglichen. Das ist das Ziel!

Die Zukunft für Unternehmer besteht  in Deutschland darin einen Konsumenten vorzufinden, der genügend Lohn hat, um zu kaufen. Die Zukunft für Unternehmer besteht  in Deutschland NiCHT darin einen Rentner vorzufinden, der nur durch die Aufstockung seiner miserablen Rente in die Lage versetzt wird,  bei kleinen und großen Betrieben  in Deutschland zu kaufen. Denn diese Aufstockung muss der heutige Staat auch (auf Umwegen) irgendwoher holen, sprich aus Geldern (Steuern….) auch der Unternehmen.   Diesen Ablauf zu ändern, das ist das Ziel. Und nicht immer nur „weiter so“. Eine Regierung muss diese Zustände mit den Firmen, Gewerkschaften usw. ändern, bevor sie sich nicht mehr friedlich ändern lassen. Die SPD hat in der Vergangenheit oft genug bewiesen, dass sie die Balance zwischen den Zielen starker Firmen und den Zielen der Bevölkerung näher zusammenbringen kann.

Aber die SPD muss in die Regierung, sonst geht in Deutschland

gar nichts im Sinne der SPD, im Sinne sozialer Gerechtigkeit.

Bertram Bader

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Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Jettingen trauern um

Robert Bickel

1.7.1923 – 26.11.2017

 

Seit dem 1.11.1980 ist Robert Mitglied der SPD. Er lebte die Gedanken der SPD in für uns vorbildlicher Art. Robert war ein sehr zuverlässiger und auch streitbarer Genosse und Freund. Er war keiner, der zu allem bedingungslos ja sagte. Er machte sich seine eigenen Gedanken zur Politik in Deutschland, besonders zur gemeinschaftlichen Entwicklung in Jettingen. Es blieb bei ihm nicht beim Nachdenken. Er war ein Mann der Tat, immer unterstützt von Wanda, seiner Frau. Unter sehr vielem war er vor allem in der Seniorenarbeit in Jettingen sehr aktiv und engagiert. Dabei drängte er nicht in die vorderste Reihe, nach Ämtern, er packte lieber an wo immer er gebraucht wurde.

Er wird uns fehlen. Er bleibt ein Vorbild.

Vorstand SPD Ortsverein Jettingen

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Einweihung neuer Marktplatz in Jettingen mit Jasmina Hostert

Veröffentlicht am 19.07.2017 in Veranstaltungen

Entgegen anderen Aussagen können die Jettinger hochdeutsch. Festle feiern können sie ohne Zweifel auch. Um sich davon zu überzeugen kamen die  SPD-Bundestagskandidatin Jasmina Hostert, aber auch Landrat Roland Bernhard zum höchstgelegenen Marktplatz des Landkreises. Für das sehr abwechslungsreiche Programm verließ manch ein Schwabe/Schwäbin sogar den Garten, um mit Freibier bei strahlendem Sonnenschein und den Gästen aus den Partnerorten aus Frankreich, Italien und Belgien das  seit 1790 existierende Marktrecht auf dem neuen Platz zünftig zu feiern. Bei den vielen Gesprächen wurde deutlich, wie wertvoll persönliche Kontakte über (bisherige) Ländergrenzen hinweg sind und wie einfach ein erfrischend natürlicher Umgang miteinander die Beziehung von Mensch zu Mensch erleichtern kann. Da können nicht einmal fehlende Hochdeutsch-, Französch- oder Italienischkenntnisse die Freude bremsen. So zeigt sich aufs Neue das besonders wertvolle an Europa. Die spezielle Jettinger Geschichte hat wunderbare Europa-Früchte getragen. Durch  solche Veranstaltungen ist die Europa-Geschichte greifbar und für die Jugend Auftrag.

Herzlichen Dank an die vielen Helfer, die die Marktplatzeinweihung zu einem rundum gelungenen Fest werden ließen.

Bertram Bader

SPD Jettingen

 

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23.07.2021, 00:00 Uhr - 23.07.2021
Grillfest der SPD Jettingen     Liebe Jettinger/innen, unser alljäh …

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