Ideen für die Seestraße

Veröffentlicht am 20.01.2018 in Presseecho

Kommunalpolitische Kolumne des Gäuboten vom 20.01.2018

Von Stefan Halanke, SPD-Stadtrat in Herrenberg

Es ist uns bewusst, dass es ein Zielkonflikt ist: Einerseits wollen wir eine verkehrsberuhigte Seestraße, die eine fußgängerfreundliche Flaniermeile wird, und andererseits wollen wir viel Publikum im neuen Seeländerareal und in der Altstadt. Wie könnte das gehen?

Die Seestraße sollte von einer Bundesstraße zu einer Landesstraße herunterqualifiziert werden, baulich am Sonnenplatz abgehängt werden und nur noch für Anliegerverkehr zugelassen werden. Insgesamt sollte Tempo-30 vom Sonnenplatz bis zur Benzstraße gelten.

Durchgängig sollte sie nur zwei Spuren, großzügige Gehweg- und Radwegflächen aufweisen. Die vorhandenen Parkflächen für Autos sollten weitgehend beseitigt werden und stattdessen große Alleebäume gepflanzt werden.

Die Überquerung der Fußgänger vom Seeländerareal hin zur Hirschgasse solle sehr breit und großzügig angelegt werden, so dass ein gefahrloses und rasches Queren möglich wird. Entscheidend für die Erreichung des eigentlichen Ziels von Seeländer, nämlich die Altstadt zu beleben, ist, dass es uns gelingt, eine sehr attraktive und ins Auge fallende Wegebeziehung zum Marktplatz herzustellen. Durch Beleuchtung und Pflasterung kann dies ermöglicht werden.
Die Einfahrt in das Parkhaus Nufringer Tor sollte nicht mehr als weiträumige Schleife, sondern als kurzer Stich angelegt werden.

Wenn die Zufahrt in das Seeländerareal über die Seestraße erfolgt, sollte dies durch einen Kreisel bei der Abzweigung Stadthallenstraße erfolgen. Auch an der Benzstraße müsste dann eine Kreisellösung erfolgen. Allerdings sollte man aus meiner Sicht auch prüfen, ob eine Zufahrt nicht auch über die Benzstraße und den Stadthallenparkplatz von hinten her möglich ist. Dies würde unser Ziel einer verkehrsberuhigten Seestraße unterstützen.

Der Durchgangsverkehr von Richtung Nufringen sollte bereits bei den Stadtwerken Richtung Daimlerstraße geführt werden. Zu diesem Zweck müsste die Kreuzung baulich so umgestaltet werden, dass diese Hauptrichtung erkennbar wird.

Insgesamt müssen wir alles tun, damit möglichst viel Mobilität nicht mit dem Auto, sondern zu Fuß, mit dem Rad und dem Bus erfolgt. Das bedeutet, dass der Radweg entlang der Seestraße an ein Netz angebunden sein muss, dass zahlreiche attraktive Radabstellplätze am Seeländer angeboten werden, dass man vom Bahnhof, der Altstadt und vom Affstätter Tal bequem und sicher zum Seeländer laufen kann und dass eine Buslinie die Seestraße/Seeländer bedient.
Wir sind gespannt auf die Ergebnisse unseres Wettbewerbs.

Es könnte gelingen, den Zielkonflikt tatsächlich zu lösen.

 

 

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Leni Breymaier

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