"Bahnbogen ist zentral" Gäuboteartikel vom 06.03.2010

Veröffentlicht am 13.03.2010 in Fraktion

Das ist neu: Weitgehende Übereinstimmung erklären die Herrenberger SPD-Gemeinde- und Ortschaftsräte auf ihrer Klausursitzung in Kälberbronn zu den Darlegungen des Oberbürgermeisters Thomas Sprißler in seiner Haushaltsrede. "Da finden wir vieles, was wir lange gefordert haben und Neues, was wir mittragen", sagt der Fraktionsvorsitzende Bodo Philipsen.

Intensiv haben sich die sozialdemokratischen Räte mit den Anregungen der Bürgerrunden "Herrenberg 2020" beschäftigt, heißt es in einer Pressemitteilung. Anders als bisher vor der Verwaltung werde von den Bürgern Herrenberg als Ganzes betrachtet und die Innenentwicklung vor der Außenentwicklung gefordert. Ähnliche Bürgerbeteiligungsrunden regt die SPD in den Stadtteilen an. Externe Städteplaner sollen nun nach den Vorstellungen der SPD kreativ externes Expertenwissen im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens für den Bahnbogen einbringen. Mit den Visionen und Anregungen der Bürger im Gepäck sollen sich Experten an die Planungen begeben, die dann wieder in Bürgerrunden diskutiert und bewertet werden müssten. Wenn man einen Stadtentwicklungsplan als Ziel verfolge, müssten weiche Faktoren wie demografischer Wandel, Integration oder Bildung stärker noch in den Prozess aufgenommen werden, erklärt der Fraktionsvorsitzende Bodo Philipsen. Völlig unbesprochen sei auch noch die Rolle Herrenbergs in der Region, als Mittelzentrum und im Gäuquadrat. "Die Zukunft Herrenbergs entscheidet sich in der Kernstadt und am Bahnbogen", sagt der SPD-Rat. Verkehrsaspekte müssen in diese Planungen einbezogen werden, weil die Reduzierung des Verkehrsaufkommens auf den Hauptachsen die Voraussetzung für viele städtebauliche Lösungen sei. Der Bahnbogen soll zur neuen Nord-Süd-Achse für Fußgänger und Radfahrer werden, die städtebauliche Entwicklung sich deswegen mit ihrem Gesicht auch der Bahn zuwenden. Bedenken haben die Sozialdemokraten allerdings an dem Wunsch der Bürger auf dem alten Freibadgelände einen Park zu errichten. Dieses Gelände sei zu weit von der Altstadt entfernt und durch die Bahn von der Stadt getrennt. Verwahrlosung und Kriminalität seien zu befürchten. Vielmehr müsse man den Ottoschen Garten sowie den Schlossberg als grüne Lungen herausarbeiten. Zudem wären Wohnungen laut SPD an diesem Standort in der Nähe von Altstadt und Bahnhof durchaus interessant und würden die Refinanzierung des neuen Freibades erleichtern. Klar lehnt die SPD den Bau eines neuen Freibades durch Schuldenaufnahme ab. Philipsen: "Wir müssen unbedingt bei unserer Herrenberger Linie einer sparsamen Haushaltsführung bleiben, wenn wir nicht in der Zukunft alle politischen Handlungsspielräume verlieren wollen." Stattdessen könne man sich eher die Realisierung in Ausbaustufen vorstellen. Aus den gleichen Gründen fordert die Fraktion auch Behutsamkeit bei der Verwaltungsreform. Sieben neue Stellen auf einen Streich seien in der aktuellen Haushaltslage kaum zu verkraften. Sehr zu begrüßen sei allerdings, dass mit dem neuen Amt "Gebäudemanagement" Investitionen in öffentliche Gebäude sehr viel effektiver geschehen können. Wie der Oberbürgermeister versprechen sich auch die Sozialdemokraten davon eine Refinanzierung der neuen Stellen. Der Umweltbeauftragte als Stabsstelle würde auch dieser Aufgabe deutlich mehr Gewicht verleihen, als sie bisher habe. -gb-

 

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